Pink Portraits #3 - Wooden Spaces

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1. Wer bist du und was machst du spannendes

Ich bin Laura Fabijanic Architektin, Designerin, Mutter - und Gründerin von Wooden Spaces.
Nach der Elternzeit kam die Frage auf, ob ich tatsächlich eine Anstellung in einem Architekturbüro suche und etwas Geld dazuverdiene, oder ob ich den Sprung ins kalte Wasser wage, und mich selbständig mache. Ich habe mich für den Sprung ins kalte Wasser entschieden, denn so kann ich mit meinen Kindern flexibel bleiben, aber auch beruflich erfolgreich sein.

Ich liebe schon immer alte Möbel und Objekte, die Generationen überdauert haben und Patina, Gebrauchsspuren und eine besondere Ausstrahlung besitzen. Sie geben jedem Raum Wärme, Nostalgie und Charakter. Ich beschloss selbst solche Objekte zu entwerfen und herstellen zu lassen. Es entstehen Möbel und Produkte aus alten Bahnhofsfassaden, Scheunenbalken oder Dielenböden, die Spuren durch Nutzung, Zeit und Wetter aufweisen.

 

2.  Wo arbeitest du?

Ich arbeite in einem tollen Co-Working-Office „Studio Dos“ in Stuttgart mit vielen anderen selbständigen Kreativen, die mir schon oft mit hilfreichem Feedback ausgeholfen haben oder mich bei ganz konkreten Aufgaben (Texte/ Grafik / Presse etc.) unterstützt haben.

 

 

3.  Mit welchen Materialien arbeitest du?

 Quelle: Wooden Spaces

Quelle: Wooden Spaces

Ich habe mich auf Altholz spezialisiert. Das Holz mit dem ich bisher gearbeitet habe, stammt im Wesentlichen vom Rückbau eines Bahnhofes im Schwarzwald. Dies habe ich von der Fa. Fachwerk aus Schiltach erworben, die alte Objekte zurückbaut und das Altholz verkauft. (Siehe auch der Abbruch im Crowdfunding-Film – der war von dieser Firma). Einen früheren Teil habe ich für den ersten Prototypen privat von einer ehemaligen Schreinerei aus München erworben. Dies waren aber nur alte Bretter, die schon sehr lang gelagert waren.

Langfristig will ich natürlich vor allem Holz von Abbrüchen verwenden und diese entsprechend dokumentieren, damit die Kunden von Wooden Spaces nachvollziehen können, ob ihr Möbelstück früher einmal ein Dielenboden, eine Fassade oder ein Balken gewesen ist.

 

 Quelle: Wooden Spaces

Quelle: Wooden Spaces

4.  Auf welche Art und Weise findet Nachhaltigkeit einen Platz in deinem Leben und/oder deiner Arbeit?

Allein durch die Verwendung von Altholz verzichte ich auf Abholzung und Wiederaufforstung neuer Hölzer. Aus dem Holz entstehen durch die aufwendige Aufbereitung hochwertige Designmöbel, die modern, aber langlebig sind. In Zeiten von Fastwood und Co. entstehen Möbel, die eine Geschichte erzählen und von Dauer sind. Ich interpretiere das Thema Erbstück neu.

Ich stelle auch deswegen Kindermöbel her, weil Kinder durch das Umfeld in dem sie groß werden, ein Gespür für Nachhaltigkeit entwickeln, einfach aufgrund der Gewohnheit und der Lebensumstände, die wir als Eltern ihnen vorleben. Ganz besonders beeinflusst hat mich dabei die japanische Philosophie des Wabi-Sabi. Die Philosophie beschreibt den Wert und die Schönheit von Gebrauchsgegenständen die über die Jahre durch den Gebrauch oder durch Wind und Wetter an Glanz verlieren, dabei aber Patina, Spuren von Abnutzung und vielleicht eine andere Farbe oder Struktur bekommen. Sie beschreibt den natürlichen Kreislauf von Wachstum und Zerfall, dessen Schönheit und Ausstrahlung.

 Quelle: Wooden Spaces

Quelle: Wooden Spaces

5.  Auf welche Art und Weise findet das Thema Gleichberechtigung einen Platz in deinem Leben?

Gleichberechtigung ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Vor allem nach der Elternzeit schleifen sich bei vielen Eltern alte Rollenmuster ein, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß sind. Es wäre schön zu sehen, dass beide Elternteile bereit sind Kompromisse einzugehen, beruflich, wie auch privat.

Das schlechte Gewissen, weil ich viel arbeite, habe ich meinen Kindern gegenüber (meistens) abgelegt. Beide sind sehr interessiert an meiner Arbeit als Unternehmerin. Ich versuche sie deshalb so oft es geht in mein Arbeitsleben zu integrieren. Mein Kleiner steht dann auch schon mal mit in der Werkstatt und meine Tochter hat beim Design der Bilder auf Altholz mitgeholfen. Die Bilder findet ihr als Dankeschön, beim Crowdfunding auf startnext.

 

6.  Wo kann man mehr über dich und deine Arbeit erfahren?

www.woodenspaces.de

www.startnext.com/woodenspaces

www.instagram.com/wooden_spaces/

www.facebook.com/woodenspaces/

Ich würde mich über die Unterstützung meines Crowdfunding riesig freuen. Du kannst mich unterstützen und damit gleichzeitig auch ein Zeichen setzen, für mehr Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft! Du ermöglichst mir damit konkret, die Prototypen für außergewöhnliche Möbel aus Altholz herzustellen. Jeder Unterstützer kann aus verschiedenen Dankeschöns wählen oder sogar ein Möbelstück erwerben. Vielleicht findest du ja das eine oder andere passende Weihnachtsgeschenk! Alle weiteren Infos und wie du dich beteiligen kannst, findest du hier: www.startnext.com/woodenspaces

 
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dann pinn es dir für später.