Die Biokiste – eine Alternative für Dich?

Biokiste - Nachhaltiger Leben

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Mehr Nachhaltigkeit im Alltag ist manchmal gar nicht so schwer. Ob die Biokiste auch zu Dir passt erfährst du im folgenden Artikel.

Das Konzept der Biokiste gibt es fast deutschlandweit von den unterschiedlichsten Anbietern, meist regional begrenzt.  Es ist eine Kiste (wahlweise gefüllte mit Bioobst und Biogemüse) die in einem Abonnement, in regelmäßigen Abständen, vor Deine Haustür geliefert wird. In meinem Fall wird die Biokiste jede Woche geliefert und kostet um die 15€. Unser Anbieter arbeitet mit dem Demeterhof zusammen, den es hier in der Nähe gibt.

Hier siehst du die ersten vier Kisten die ich getestet habe:

Biokiste - Nachhaltiger leben
Biokiste - Nachhaltiger Leben
Biokiste - Nachhaltiger Leben
Biokiste - Nachhaltiger Leben

Das Obst und Gemüse ist nicht komplett vom Demterhof. Per E-Mail erhalte ich jede Woche Informationen, zum einen was mich die Woche in der Kiste erwartet und zum anderen ganz transparent aufgelistet, woher die Ware kommt. Den Newsletter habe ich dort ebenfalls bestellt und bekomme noch Rezepte geschickt, die ich bislang allerdings noch nicht genutzt habe. 

Vorteile der Biokiste

Es gibt für mich ganz praktische Gründe, die Biokiste weiter zu bestellen. Zunächst einmal ist da die Zeitersparnis, da ich nicht jede Woche extra frisches Obst und Gemüse kaufen muss. Geliefert wird ja direkt vor die Haustür und das kostenfrei bei meinem Anbieter.

Der Umweltaspekt

Die Biokiste ist meiner Meinung nach sehr nachhaltig. Die Kiste die genutzt wird, um die Ware anzuliefern, wird mithilfe eines Pfandsystems immer wieder genutzt. Fast alles ist Verpackungsfrei. Ich spare die Fahrtkosten und damit auch CO2 (der Lieferant kann seinen Weg viel effizienter gestalten und viele Haushalte beliefern). Wir ernähren uns gesünder und unterstützen ökologische Landwirtschaft mit dem Kauf der Kiste. Müll vermeiden wir damit auch. Für mich wirklich eine runde Sache.

Die Praxis – im Alltag

Wie die meisten von uns habe auch wir wenig Zeit und daher gewinnt die Biokiste viele Pluspunkte durch die Zeitersparnis. Mein Anbieter hat eine Vielzahl an verschiedenen Kistentypen im Angebot und ich kann jederzeit weitere Produkte dazu bestellen, die ich in einem Biomarkt bekommen könnte. Testweise habe ich das ausprobiert und in einer Bestellung Brot, Eier, Salami und Milch mitbestellt. Auch keine schlechte Alternative, allerdings sind diese Zusatzprodukte verpackt, z.B. Salami in Plastik eingeschweißt, die Milch im Milchkarton usw. Das Brot aus der eigenen Hofbäckerei war wirklich super, das werde ich sicher noch mal bestellen.

 Keine Zeit fertig zu lesen, dann merk es Dir für später in Pinterest.

Keine Zeit fertig zu lesen, dann merk es Dir für später in Pinterest.

Was ich persönlich auch sehr angenehm finde, ist der finanzielle Aspekt. Ich weiß ganz genau, dass ich einmal die Woche 15€ für die Kiste einplanen muss und dementsprechend unseren Haushalt planen kann. Auf dem Markt oder im Supermarkt kann ich das so genau im Voraus nicht/bzw. nur mit erheblichem Mehraufwand.

Alle Buchungen können Online getätigt werden. D.h. meine Anmeldung, Pausen wegen Urlaub, zusätzliche Bestellungen, alles kann ich per Online Konto des Anbieters einfach von zu Hause aus erledigen.

Wir sind 2 Erwachsene und ein Vorschulkind. Wir haben oft Besuch und trotzdem finde ich die Größe und den Inhalt für uns perfekt. Bis jetzt haben wir fast immer alles verwertet. Einen Teil der Kräuter habe ich nicht geschafft rechtzeitig zu nutzen.

Darauf solltest du achten

-       Hast du einen schattigen Abstellplatz für die Kiste oder kannst du sie persönlich in Empfang nehmen? Je länger die Kiste in der prallen Sonne steht, desto schlechter geht es dem Gemüse.

-       Die schnell verderblichen Sachen, wie beispielsweise Salat und frischer Spinat, sollten zügig verwertet werden.

-       Für die sandigen Möhren, die häufiger in der Kiste sind, habe ich mir eine Wurzelbürste zugelegt. Die Borsten sollten hart und stabil sein (und natürlich nicht aus Plastik).

-       In der ersten Kiste wurde der Salat noch in Plastik verpackt. Ich habe daraufhin nachgefragt und mir wurde wirklich nett erklärt, dass viele Kunden die Kiste erst abends reinholen können. Das Plastik verhindert Austrocknung. Die Verpackung schützt aber z.B. auch vor den sandigen Möhren oder den haarigen Kiwis. Ich habe darum gebeten, die Plastikverpackung wegzulassen. Für mich funktioniert es auch so.

Insgesamt hat die Biokiste einen großen nachhaltigen Mehrwert in unseren Alltag gebracht. Ich hoffe ich konnte euch einen Überblick verschaffen, ob die Biokiste auch in euren Alltag passt.

Es ist Zeit für Veränderung - packen wir es an!