Plastikfreie Küche - 5 Produkte, die du ersetzen kannst

Plastikfreie Küche

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(Werbung ohne Auftrag)

Plastik ist ungesund, es beinhaltet sogenannte Weichmacher, die wiederum hormonverändernde Substanzen abgeben können. Die Konsequenz: Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit, Krebserkrankungen uvm. (Quelle: „Besser leben ohne Plastik“: Anneliese Bunk und Nadine Schubert, oekom Verlag). In unserem Leben gibt es Plastik – viel Plastik. Manchmal ganz offensichtlich in stinkendem Kinderspielzeug, manchmal versteckt, z.B. als Mikroplastik (Plastikteilchen kleiner als 5mm) im Duschgel oder Lidschatten.

Damit du nicht lange suchen musst, zeige ich dir für einen Quick Start hier fünf Produkte in deiner Küche, die aus Plastik sind und die du ganz einfach ersetzen kannst.

Plastikfreie Küche

1. Plastikfreier Spülschwamm

Wischlappen, die nach der Benutzung im Müll landen müssen nicht sein! Ich bin auf gestrickte Wischlappen von Solvang umgestiegen. Die sehen nicht nur schöner aus, sondern fühlen sich auch noch besser an. Und sie wischen echt wunderbar die fiesen kleinen Krümel vom Tisch, die bei uns täglich anfallen. Die gelben Spülschwämme wiederum kann man bei 60 Grad waschen. Dann einfach wiederverwenden. Noch nachhaltiger ist es sich eine Spülbürste zuzulegen. Hier könnt ihr einfach den Bürstenkopf wechseln, der aus Holz sein sollte.

2. Plastikfreier Wasserkocher

Der Wasserkocher fällt vielleicht nicht so direkt ins Auge, aber letztendlich ist er oftmals auch aus Plastik. Es gibt viele tolle Modelle aus Glas und Edelstahl, die hier eine Alternative bieten.

3. Plastikfreie Kochlöffel und co.

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Kochlöffel, Salatbesteck, Suppenkelle, Pfannenwender und co. sind oft aus Plastik. Ja, ein Holzkochlöffel sieht schneller mitgenommen aus, als die Plastikvariante, aber er enthält keine Weichmacher. Zudem ist Holz ein nachwachsender Rohstoff und kann gut entsorgt werden. Wir sind bei unseren Kochlöffeln und co. nach und nach auf Holz- und Edelstahlprodukte umgestiegen. Es gibt viele Märkte auf denen in Handarbeit Holzkochlöffel, Salatbesteck etc. angeboten werden.Schaut euch da doch einfach mal um.

 

4. Plastikfreie Vorratsdosen

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Der Klassiker, der in fast allen Haushalten zu finden ist. Vorratsdosen aus Plastik, egal ob vom Möbeldiscounter im Sparpaket, vom schwedischen Möbelhaus oder einer der Tupperparties, irgendwie sind sie überall. Bei IKEA gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Glasvorratsdosen in verschiedenen Formen und Größen. Auch im Supermarkt habe ich schon welche entdeckt. Die Deckel sind eigentlich immer aus Plastik. Wer das nicht möchte kann auf Edelstahl umsteigen. Die Edelstahlboxen finde ich noch recht teuer. Sie sind aber die Variante, die ich für unterwegs wähle, da sie im Vergleich zu den Glasgefäßen deutlich leichter und auch bruchsicher sind. Aber auch die Edelstahlboxen sind schwerer als Plastik. Für Sandwiches könnt ihr Bienenwachspapier nehmen, in das ihr die Brote einwickelt, das nimmt keinen Platz weg und ist super leicht.

 

5. Plastikgeschirr

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Wer kennt sie nicht – Plastikteller, Plastikbecher und Besteck in bunten kinderfreundlichen Farben. Leicht zu transportieren für ein Picknick oder Unterwegs. Plastikgeschirr hat durchaus seine Vorteile. Zu Hause ist es, ab einem gewissen Kindesalter, relativ einfach auf Plastikgeschirr zu verzichten. Einfach handelsübliches Porzellan und Glas benutzen. Für unterwegs wird es dann schon schwieriger. Nicht nur wegen des Gewichts von Glas und Porzellan. Bambusgeschirr wird oft als ökologische Alternative angeboten. Aber Achtung! Die Verbraucherzentrale NRW klärt auf: „Bambus-Geschirr besteht nicht nur aus Bambus, sondern aus Kunststoffen wie Melaminharz. Bambusholzpulver und Maisstärke werden lediglich als Füllstoffe verwendet. Das Chemische Untersuchungsamt Stuttgart hat Bambusgeschirr und Bambus-Kaffeebecher geprüft: Etwa ein Drittel der Gefäße gab Melamin und/oder Formaldehyd an die Lebensmittel ab, teilweise wurden sogar die gesetzlichen Höchstmengen überschritten.“ (Quelle).

Was also jetzt tun, wenn man doch unterwegs ist? Für ein Picknick wäre Palmblattgeschirr eine Alternative, allerdings nur, wenn es für dich ok ist Müll zu produzieren. Für diejenigen, die 100% Zero Waste präferieren, tut es vielleicht auch eine Stoffserviette, wenn ihr nur Kuchen und trockene Sachen esst.

Fünf kleine Schritte in die richtige Richtung. Wenn du Lust hast folge den Aktionsschritten:

Plastikfreie Küche

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  1. Wo findest du überall Plastik in deiner Küche?

  2. Welche Plastiksachen möchtest du ersetzen?

  3. Welche sind am einfachsten zu ersetzen?

  4. Starte mit dem erstem und einfachsten Produkt, dass du ersetzen möchtest.

  5. Entsorge fachgerecht, verschenke oder verkaufe deine Plastikprodukte.

  6. Genieße deinen Erfolg und nimm dir ein weiteres Produkt vor, dass du ersetzen kannst.

  7. Teile ein Foto von deinem plastikfreien Erfolg unter dem #nachhaltigkeitistpink

Mehr Informationen zum Thema Plastik findest du beispielsweise in dem Dokumentarfilm PlastikPlanet, den findest du kostenlos in der bpb Mediathek (bpb.de).