How to change the World

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*Achtung, nichts für schwache Nerven*

Gleichberechtigung ist leider in vielerlei Hinsicht immer noch eine große Baustelle. Ich spreche nicht nur von den Zuständen im eigenen Land, sondern auch von den Umständen und Bedingungen unter denen Frauen überall auf der Welt leben müssen.Wir im Westen kämpfen mit Diskriminierung in Sachen Equal Pay oder beispielsweise Belästigung am Arbeitsplatz. In nicht westlichen Ländern  geht die Diskriminierung soweit, dass sie oft tödliche Folgen hat (Half the Sky, S. xvi).

Um dir zu erklären, warum ich mich für Gleichberechtigung einsetze, möchte ich dir ein Buch ans Herz legen, das ich gerade lese: Half The Sky - How to Change the World von Nicholas D. Christof & Sheryl Wudunn. Zugegeben, dieses Buch kann sicher nicht jeder lesen. Auch mir fällt es schwer mehr als ein paar Seiten am Tag zu lesen. Zu vieles erschüttert mein Weltbild zutiefst und macht mich unendlich traurig. Aber gleichzeitig motiviert es mich diese Zustände NICHT hinzunehmen und zu akzeptieren, dass es nun einmal so ist. Ich möchte auch dich motivieren Dinge zu verändern und dich zu engagieren, indem ich hier drei Zitate aus dem Buch wiedergebe, die mich sehr mitgenommen haben. 

Ummi Ababiya, a thirteen-year-old Ethiopian girl, in an emergency feeding station in southern Ethiopia. Her mother, (...), said that all the males in the family were well-nourished. Of the dozens of children in the feeding center, almost all were girls, reflecting the way parents typically give priority to boys when food is scarce. Such discrimination kills up to 2 million girls each year worldwide.
— Half the Sky - How to change the world, p.xvii
In India, a ‘bride burning’ -to punish a women for an inadequate dowry or to eliminate her so a man can remarry - takes place approximately once every two hours, but these rarely constitute the news.
— Half the Sky - How to change the world, p.XV
To prevent sex-selective abortion, China and India now bar doctors and ultrasound technicians from telling a pregnant woman the sex of her fetus. (...) Research shows that when parents are banned from selectively aborting female fetuses, more of their daughters die as infants. Mothers do not deliberately dispatch infant girls they are obligated to give birth to, but they are lackadaisical in caring for them. (...) On average, the deaths of fifteen infant girls can be avoided by allowing one hundred female fetuses to be selectively aborted.
— Half the sky - How to change the world, P.xvii

Das schöne an diesem Buch, ist aber auch die Hoffnung, die darin steckt. Du zählst in dieser Welt und kannst Dinge verändern, im Großen oder auch im Kleinen. Nutze die Chancen, die du bekommst, um die Gleichberechtigung voranzubringen. Jede von uns kann etwas beitragen. Und wenn du noch nicht weißt, wie du starten sollst, dann schau doch mal in diesen Blogartikel der besonders für die Leseratten unter euch interessant ist. Oder schau doch einfach mal die Zeitschrift Emma an. Heute zum Weltfrauentag habe ich mir die aktuelle Ausgabe gegönnt.  Wie du siehst, wir haben viel zu tun. Packen wir es an! Finde für dich den Weg ein wenig Veränderung in diese Welt zu tragen. Und wenn du nun immer noch denkst, was kann ich schon bewirken, dann lies noch das wunderschöne Abschlusszitat, welches ich ebenfalls in dem Buch "How to Change the World" entdeckt habe.

A man goes out on the beach and sees that it is covered with starfish that have washed up in the tide. A little boy is walking along, picking them up and throwing them back into the water. ‘What are you doing son?’ the man asks. ‘You see how many starfish there are? You will never make a difference.’ The boy paused thoughtfully, and picked up another starfish and threw it into the ocean. ‘It sure made a difference to that one,’ he said.
— Hawaiian parable
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Happy World Womens Day to all of you!

Lisa-Britt